Lange, Britta 1973-(Personenname)
Britta Lange ist Kulturwissenschaftlerin und wurde 2005 mit der Dissertation zum ""Lebensecht": Menschenbilder zum Verkauf. Die Geschichte der Firmen Umlauff 1868-1925" promoviert. Habilitiert wurde sie 2012 mit dem Projekt "Gefangene Stimmen. Tonaufnahmen von Kriegsgefangenen im Deutschen Reich, 1915-1918". Sie ist seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, davor war sie am Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien (2008-2010) und als Postdoctoral Research Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin (2005-2007) beschäftigt. Sie veröffentlichte zahlreiche einschlägige Publikationen zum Thema sensible Sammlungen und kooperierte mit Radio-, Sound Art- und Ausstellungsprojekten
Forschungsinteressen: Kulturgeschichte und Kulturtechniken, Kolonialismus, Erster Weltkrieg, sensible Sammlungen, frühe Filme sowie insbesondere frühe Tonaufnahmen am Beispiel des Lautarchivs der Humboldt-Universität zu Berlin